20.10.2017

Der neue Tarifkalkulator der E-Control

Relaunch: E-Control Tarifkalkulator für Strom und Gas – mobil und mit zukunftsweisenden Funktionen

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Vor genau 16 Jahren, noch im Jahr Eins der Strommarktliberalisierung, ging die E-Control mit der ersten Preisvergleichsseite für Stromangebote in Österreich online. Um den Strom- und später auch den Gaskunden einen objektiven, umfassenden und übersichtlichen Vergleich der Angebote bieten zu können, wurde der Tarifkalkulator von Beginn an als wichtiges Element bei der Entwicklung eines funktionierenden Marktes betrachtet. „Seither hat sich der Markt auch tatsächlich entwickelt und dabei gerade in den vergangenen fünf Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen“, erläutert der Vorstand der E-Control, Wolfgang Urbantschitsch, einige Gründe für eine Neuentwicklung der meistbesuchten Applikation auf der Website der E-Control. „Neue Lieferanten, neue Preismodelle und Angebotsausformungen wetteifern um die Kundschaft. Rund 150 Stromanbieter und über 40 Gasanbieter sind im Jahr 2017 in Österreich aktiv. Ein durchschnittlicher Haushaltskunde in Wien kann aktuell unter mehr als 115 Angeboten auswählen.“   

 

Die Internetwelt ist mobil

Unter anderem diese positive Entwicklung des Wettbewerbs machte es notwendig, den Tarifkalkulator, nach mehreren kleineren Updates 2010 und 2014, einer gesamten Runderneuerung zu unterziehen. „Aber auch technisch hat sich seit 2001 – das war drei Jahre vor der Gründung von Facebook und sechs Jahre vor dem ersten iPhone – natürlich sehr viel getan. Heute ist das Internet weitgehend mobil. Bereits seit 2015 hat die E-Control dementsprechend ihr Webportal auf das sogenannte responsive Design umgestellt, womit die Website nun auf jeder Art von Gerät optimal angezeigt und dargestellt wird. Nach dieser Umstellung des Portals mussten die Applikationen der E-Control, allen voran der Tarifkalkulator, folgen.“, erläutert Urbantschitsch. Dies wurde zum Anlass genommen, die Applikation nicht nur zu überarbeiten, sondern vollständig neu zu entwickeln.

Die einfache Formel „Günstigster = Bester“ gilt nicht mehr uneingeschränkt

„Die Angebote der Unternehmen unterscheiden sich inzwischen auf vielfältige Weise“, gibt Urbantschitsch zu bedenken. „Der Preis allein ist schon länger nicht mehr das einzige Entscheidungskriterium bei der Wahl des Strom- oder Gaslieferanten. Die Herkunft des Stroms ist manchen Kunden zum Beispiel auch wichtig, oder ob man für die Abwicklung eine E-Mail-Adresse braucht oder nicht usw.“ Bei der Konzeption für den Relaunch standen daher die folgenden Vorgaben im Mittelpunkt:

·         Der Tarifkalkulator soll nach wie vor für die große Mehrheit der Nutzer, deren Haushalt eine „Standardsituation“ darstellt, mit einem Zähler und ohne besondere Anwendungen, schnell, einfach und unkompliziert die passenden Ergebnisse anzeigen.
"Dieser „top down“-Gedanke zieht sich weiterhin durch, indem zum Beispiel auch Annahmen für Default-Einstellungen getroffen werden. So wird zu einem Netzbetreiber als aktuelle Marke immer jene angezeigt, die in diesem Netzgebiet die meisten Kunden hat. Natürlich kann der Nutzer, der bereits einmal gewechselt hat, hier dann seine tatsächliche Marke auswählen.

·         „Der Tarifkalkulator muss dennoch die Vielfalt der diversifizierten Angebote darstellen können. Die Verbraucher müssen die Möglichkeit haben, ihre individuelle Situation und ihre individuellen Wünsche möglichst genau abbilden zu können. Sei es, dass sie eine Wärmepumpe haben, sei es, dass sie auch Überschuss aus eigener Photovoltaik-Produktion einspeisen (Stichwort „Prosumer“) oder sei es, dass sie an zusätzlichen Leistungen ihres Lieferanten interessiert sind oder für sie eine Gesamtrechnung für Energie und Netz wichtig ist.“, so Urbantschitsch.


Das Konzeptionsprojekt für den neuen Tarifkalkulator wurde vorausschauend bereits 2014 gestartet. Dazu wurde auch ein externes, auf Usability spezialisiertes Unternehmen herangezogen, um die Anwenderfreundlichkeit von Beginn an im Fokus zu behalten. Die Detailspezifikationen wurden schließlich seit Frühjahr 2016 gemeinsam mit der mit der Umsetzung betrauten Entwicklungsfirma ausgearbeitet. Sie umfasst schließlich 40 Spezifikationsdokumente mit insgesamt nahezu 1.000 Seiten. „Bis Frühjahr 2017 war die Entwicklung abgeschlossen, seither liefen tausende von Tests, der Datensatz des „alten“ Tarifkalkulators wurde inklusive aller zurückliegenden Angebote bis einschließlich 1.1.2014 migriert und seit Ende August haben die Strom- und Gasunternehmen Zugang zur ebenfalls vollständig neu entwickelten Administrationsseite, um sich damit vertraut zu machen und um ihre aktuellen Angebote bereits parallel zum „alten“ Tarifkalkulator einzupflegen.“, erläutert Urbantschitsch die Vorgehensweise.

 

Umfassend und objektiv

Aufgrund der gesetzlichen Grundlage kann der Tarifkalkulator der E-Control Verbrauchern sämtliche relevanten Informationen zu allen am Markt befindlichen Angeboten für Haushaltskunden bereitstellen und einen objektiven und unabhängigen Vergleich garantieren.

„Stromhändler und sonstige Lieferanten, die Endverbraucher beliefern, sind verpflichtet, sämtliche preisrelevanten Daten für mit Standardprodukten versorgte Endverbraucher unverzüglich nach ihrer Verfügbarkeit der Regulierungsbehörde in einer von dieser vorgegebenen elektronischen Form für die Eingabe in den Tarifkalkulator zu übermitteln. Im Tarifkalkulator der Regulierungsbehörde sind alle Wettbewerber gleich zu behandeln und alle der Regulierungsbehörde zur Verfügung gestellten Konditionen transparent und nichtdiskriminierend zu veröffentlichen.“
(§65 (2) ElWOG 2010)

„Versorger, die Endverbraucher beliefern, sind verpflichtet, sämtliche preisrelevanten Daten für mit Standardprodukten versorgte Endverbraucher unverzüglich nach ihrer Verfügbarkeit der Regulierungsbehörde in einer von dieser vorgegebenen elektronischen Form für die Eingabe in den Tarifkalkulator zu übermitteln. Im Tarifkalkulator der Regulierungsbehörde sind alle Wettbewerber gleich zu behandeln und alle der Regulierungsbehörde zur Verfügung gestellten Konditionen transparent und nichtdiskriminierend zu veröffentlichen.“
(§121 (3) GWG 2011)

 

Was ist neu am neuen Tarifkalkulator?

One-Page-Prinzip:Der neue Tarifkalkulator funktioniert nach dem One-Page-Prinzip. Das Herumklicken zwischen einer Start-, einer Ergebnis- und den Details- oder Vergleichsseiten gehört damit der Vergangenheit an. Die Benutzer behalten links am Rand immer ihr Eingabe-Panel im Blick, während die Ergebnisse übersichtlich in der Mitte präsentiert werden. Details oder Vergleiche zwischen ausgewählten Angeboten erscheinen als „Modale Fenster“, die über die  Ergebnisliste geblendet werden. So verlieren die Anwender nie die Übersicht. „Das war uns sehr wichtig, weil dies auch dem Wunsch vieler Konsumenten entspricht.“, betont Urbantschitsch.

 

Mit oder ohne einmalige Wechselrabatte: Die Auswahl, ob Verbraucher den Vergleich unter Berücksichtigung allfälliger, einmaliger Wechselrabatte bzw. Neukundenrabatte starten, oder diese nicht berücksichtigen möchten, ist im neuen Tarifkalkulator direkt unter das Eingabefeld für den Jahresverbrauch gerückt. Diese Entscheidung, die ja einigen Einfluss auf die angezeigten Preise und die Reihung der Produkte hat, kann somit kaum übersehen werden und ist ihrer Relevanz entsprechend platziert.

 

Berechnung über zwei oder drei Jahre: Als zusätzliche Entscheidungshilfe, gerade mit Blick auf die Neukundenrabatte, ermöglicht der Tarifkalkulator jetzt auch einen Preisvergleich für einen Zeitraum von zwei oder drei Jahren. Denn für die Entscheidung für oder gegen ein Angebot ist die Frage „mit oder ohne einmalige Wechselrabatte“ ja für alle, die nicht ohnehin vorhaben, nach einem Vertragsjahr wieder zu wechseln, die falsche. Von einem sehr hohen Neukundenrabatt profitiert ein Haushalt in Summe schließlich auch dann noch, wenn der Rabatt im zweiten Jahr wegfällt, solange der Energiepreis dann nicht so hoch ist, dass er den Preisvorteil aus dem ersten Jahr vollständig wettmachen würde. Nach Auswertungen der E-Control gibt es jedoch derzeit wenige Angebote am Markt, bei denen dies der Fall wäre. So macht es für Verbraucher viel Sinn, sich anzusehen, mit welchem Angebot sie in Summe über einen längeren Zeitraum am besten fahren.

 

Photovoltaik (PV) Überschusseinspeisung: „Bereits seit einiger Zeit erreichen die E-Control zunehmend Anfragen von Haushalten, die über eine eigene PV-Anlage verfügen und die sich fragen, wie sie zu einem aussagekräftigen Vergleich der Energieunternehmen kommen, denen sie gleichzeitig Strom ver- und abkaufen. Deshalb war es uns sehr wichtig, hier eine neue Funktionalität im Tarifkalkulator zu PV-Informationen anzubieten. Dabei variieren die Preise natürlich von Unternehmen zu Unternehmen sowohl auf der Verkaufs- wie auf der Abnahmeseite. Zuletzt gingen beinahe täglich solche Anfragen ein.“, erläutert Wolfgang Urbantschitsch.  

Der neue Tarifkalkulator liefert nun auch Entscheidungsgrundlagen für diese Haushalte. Zusätzlich zum eigenen Verbrauch muss dafür lediglich die Strommenge in kWh eingetragen werden, die jährlich ins Netz eingespeist wird, sowie die Nennleistung der Anlage in kWp (Kilowatt-Peak). Die eingespeiste Strommenge finden die „Prosumer“, ebenso wie ihren Jahresverbrauch, am einfachsten auf ihrer letzten Jahresabrechnung. Der Tarifkalkulator berechnet dann zu jedem Anbieter, der PV-Strom abnimmt, die entsprechende Vergütung und zieht diese von den Energiekosten ab. In der Reihung ist dann sofort zu sehen, welches Angebot in Summe individuell das günstigste ist.

 

Ausblick Photovoltaik

Mit der neuen PV-Funktion des Tarifkalkulators profitieren jetzt auch jene privaten PV-Anlagenbetreiber, die keine Investitionsförderungen bekommen, noch einfacher. „Da die E-Control nur zu den geförderten Ökostromanlagen über Statistiken verfügt, liegen uns keine konkreten Zahlen vor, aber Schätzungen zufolge sind in Österreich inzwischen mehrere tausend solcher privaten Anlagen im Betrieb. Mit der kleinen Ökostromnovelle – Stichwort „Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen“ – rechnen wir damit, dass hier ein weiterer Anstieg zu verzeichnen sein wird.“, ist Urbantschitsch überzeugt. Die E-Control geht davon aus, dass PV-Anlagen auch in den kommenden Jahren 5-stellig zulegen werden.

Die Größe der Anlagen tendiert aktuell mehrfach wohl um die 5 kWp herum und macht somit im Idealfall Strom für den Jahresverbrauch eines Einfamilienhauses

(5 kWp x 900 Volllaststunden = 4.500 kWh).

Tendenziell könnten in Zukunft die Anlagen durchaus größer dimensioniert werden, da größere Anlagen tendenziell deutlich günstiger sind (bezogen auf Euro/kW).

Der durchschnittliche Eigenverbrauch aus privaten PV-Anlagen liegt aktuell bei rund 30%. Das heißt, etwa 70% der Erzeugung werden eingespeist, womit die Vergleichsrechnung mit dem Tarifkalkulator durchaus für viele Kundinnen und Kunden interessant sein dürfte.

 

Smart-Meter-Produkte: „Künftig haben Verbraucher die Möglichkeit, mithilfe der Intelligenten Zähler zu bestimmten Tageszeiten Strom zu unterschiedlichen Preisen zu beziehen.“, zeigt der Vorstand der E-Control, Andreas Eigenbauer, eine weitere Neuheit im Tarifkalkulator.

Haushalte können hier dann zum einen Kosten sparen, zum anderen dadurch dazu beitragen, Verbrauchsspitzen im Netz zu senken und so das System insgesamt zu unterstützen. Neben tageszeitlich unterschiedlichen Preisen können auch Produkte angeboten werden, die beispielsweise zwischen einzelnen Wochentagen und  Wochenenden, Sommer, Winter und Übergangszeiten unterscheiden.

Da die Einführung der Smart Meter gerade erst begonnen hat, ist die Zahl solcher Angebote noch nicht allzu groß. Branchenweit wird hier jedoch erwartet, dass die meisten Lieferanten Produkte mit zeitabhängigen Energiepreisen in ihre Angebotspalette aufnehmen werden, sobald eine größere Abdeckung mit Smart Metern erreicht ist.

 

„Die E-Control bietet mit dem Tarifkalkulator so die erste Preisvergleichsplattform, die auf diese Entwicklung bereits vorbereitet ist und den Verbrauchern schon jetzt die Möglichkeit gibt, diese neuen Tarife zu verstehen.“, erläutert Eigenbauer.

 

Der E-Control ist dies auch deswegen ein besonderes Anliegen, weil damit erstmals für Verbraucher eine tatsächliche, praktische Anwendung der Smart Meter erfahrbar gemacht werden kann. Selbst dann, wenn im eigenen Haushalt noch gar kein neuer Zähler vorhanden ist, können Interessierte jetzt mit dem Tarifkalkulator ausprobieren, wie sich verschiedene Angebote und das eigene Stromverbrauchsverhalten auf die Energiekosten auswirken können. Die ersten bekannten Tarife zeigen Einsparungen von rund 80Euro/Jahr gegenüber Standardtarifen des gleichen Anbieters[1].

 

Das eigene Lastprofil

Um einen Vergleich der Angebote unter Berücksichtigung des eigenen Verbrauchsverhaltens anzustellen, gibt es für die Nutzer des neuen Tarifkalkulators zwei Möglichkeiten: sie können ihr eigenes, tatsächliches Lastprofil verwenden, sofern sie bereits einen Smart Meter haben und ein Lastprofil aus dem Internetportal ihres Netzbetreibers herunterladen können. Dies wird derzeit noch nur recht wenigen möglich sein.

Als zweite Möglichkeit bietet der Tarifkalkulator Vorlagen an. Das sind künstlich erzeugte Lastprofile, unter denen die Stromkunden auswählen können, welches ihrem eigenen Verbrauchsverhalten am nächsten kommt. Beispielsweise Haushalte, die wochentags eher abends aktiv sind und am Wochenende gleichmäßig über den Tag verteilt. Oder solche, die wochentags sowohl morgens als auch abends mehr Strom verbrauchen und am Wochenende dafür eher abends etc.

Diese künstlichen Lastprofile wurden für die E-Control vom AIT (Austrian Institut of Technology) erhoben und wissenschaftlich berechnet.

 

Weitere neue Features: Nutzer können sich mit dem neuen Tarifkalkulator alternativ zum Brutto-Jahresgesamtpreis für Strom und Gas jetzt auch den Brutto-Preis für eine Kilowattstunde (kWh) anzeigen lassen - eine an Hotline und über Soziale Medien häufig gestellte Frage. Weiters ist es möglich, nur die Energiekosten, separiert in Arbeitspreis (netto) und Grundpauschale (netto), ausgehend vom eingegebenen Verbrauch, darstellen zu lassen. 

Auf den Detailansichten zu jedem Produkt ist eine neue, grafische Darstellung hinzugefügt worden, die den Preisverlauf des entsprechenden Produktes zeigt. Hier können die Anwender die letzten 12, 24 oder 36 Monate aufrufen. „Gerade bei den sogenannten „Floatern“, also Produkten mit automatischer Preisanpassung an bestimmte Indizes, ist dies eine wertvolle Information, um verschiedene dieser Angebote zu vergleichen.“, so Eigenbauer.

 

„Strom aus Österreich“

Zu der bisherigen Filterpallette, mit der die Ergebnisliste nach bestimmten Vorlieben eingeschränkt werden kann, sind neue Filter für „Strom aus Österreich“ (laut Stromkennzeichnung) und für „Rabatte in Sach- und Dienstleistungen“ hinzugekommen. „Die neue Kennzeichnung „Strom aus Österreich“ gibt einen sicheren Hinweis darauf, ob nur Herkunftsnachweise aus Österreich eingesetzt wurden.“, betont Eigenbauer. Dies entspricht dem Wunsch der Kunden nach regionaler Versorgung.

Schließlich haben die Nutzer beim neuen Tarifkalkulator jetzt auch die Möglichkeit, ihre Abfragen abzuspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt mit genau den gewünschten Parametern erneut abzufragen. Gerade beispielsweise für Stromkunden, die über einen zweiten Zähler z.B. für eine Wärmepumpe verfügen und die vielleicht auch noch Überschusseinspeiser aus einer PV-Anlage sind, dürfte diese Funktion recht praktisch sein, da sie das wiederholte Eingeben aller notwendigen Angaben ersparen.

Aber auch für Haushalte, die nur eine einfache Abfrage machen und dazu neben ihrer Postleitzahl nur einen Jahresverbrauch einzugeben brauchen, kann ein Abspeichern hilfreich sein, da sich damit auch Benachrichtigungen per E-Mail einrichten lassen. Sei es, im Fall einer Preisänderung oder einfach nach einem Jahr, um daran erinnert zu werden, einmal wieder die Angebote zu vergleichen.

 

Alles neu für Lieferanten

Noch weitaus größer sind die Neuerungen, die sich für die Lieferanten, die ihre Produkte und Preise selbstständig in den Tarifkalkulator einpflegen müssen, mit dem neuen Tarifkalkulator ergeben. Die Administrationseinheit, mit der dies bislang geschah, stammte im Wesentlichen noch aus dem Jahr 2001. Diese wurde komplett abgelöst und auch strukturell vollkommen neu konzipiert. „Der Aufwand hat sich aber gelohnt. Bei den Schulungsterminen, die die E-Control für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Energieunternehmen angeboten hat, war die Rückmeldung sehr positiv. „Weitgehend selbsterklärend“, so beurteilten viele Teilnehmer die neue Nutzeroberfläche für Lieferanten.“, freut sich Eigenbauer. Und betont weiter: „Dies ist natürlich kein Selbstzweck. Eine klarer strukturierte Eingabeeinheit bedeutet weniger Fehler, bedeutet höhere Datenqualität und bedeutet vor allem auch weniger Aufwand auf Seiten der E-Control.“ Die neue Applikation unterstützt die E-Control durch neue Vergleichsansichten bei der Überprüfung der Eingaben und der Freigabe zusätzlich.

Ausblick: weiter am Ball bleiben

Vor allem mit den neuen Funktionen zu PV-Überschusseinspeisung und Smart Meter ist der neue Tarifkalkulator der E-Control die zur Zeit modernste Vergleichsplattform. „Das Stichwort „Digitalisierung“ ist in aller Munde und die E-Control ist mit ihrem Vergleichsportal gut vorbereitet, auch neue Entwicklungen zeitnah aufgreifen zu können“, zeigt sich Andreas Eigenbauer zuversichtlich, dass die E-Control mit dem Tarifkalkulator auch künftig allen Verbrauchern eine solide Entscheidungsgrundlage für die Wahl des passenden Angebotes bieten kann.

 

Anhang:

Alle neuen Funktionen im Überblick

·         Verbesserte Bedienbarkeit. Bedieneinheit bleibt für Nutzer immer im Blick.

·         Photovoltaik-Überschusseinspeisung kann in den Vergleich aufgenommen werden

·         Smart Meter Lastprofile und Produkte können zur Anwendung kommen

·         Responsives Design

·         Auswahl Berechnung mit oder ohne einmalige Wechselrabatte jetzt vor erster Abfrage

·         Preisvergleich auch über Zeitraum von 2 und 3 Jahren möglich

·         Preisverlauf bei Produktdetails und Produktvergleichen

·         Neue Filter: „Strom aus Österreich“ und „Rabatte in Sach-/Dienstleistungen“

·         Auswahl an Darstellungsmöglichkeiten: Cent/kWh (Brutto) und Energiepreiskomponenten

·         Abfrage-Speicherung und automatische Benachrichtigungen

·         Erweiterung der Ergebnisliste durch Auswahl von Spezialangeboten und Sonderkonditionen


Tarifkalkulator Short-Facts

·         Erster Tarifkalkulator der E-Control 2001 ist online gegangen

·         Der Tarifkalkulator wird von der E-Control mit gesetzlichem Auftrag betrieben

·         Der E-Control Tarifkalkulator ist die einzige Vergleichsplattform für Strom und Gas, die alle Produkte aller Anbieter umfasst und einen unabhängigen Vergleich ermöglicht

·         Den Tarifkalkulator für Haushalte besuchen rund 500.000 Nutzer im Jahr


Surftipp:

Der neue Tarifkalkulator der E-Control: www.e-control.at/tarifkalkulator

Der neue Gewerbe-Tarifkalkulator: www.e-control.at/gewerbetarifkalkulator

Erklärfilm (2 Minuten) zum Tarifkalkulator: www.e-control.at/tarifkalkulator-info

Webinar am 25. Oktober 2017: https://www.e-control.at/e-control-webinare



[1]Berechnungsbasis: Abfrage PLZ im Netzbereich Oberösterreich/Linz, Lastprofil Vorlage – Wohnung werktags Abendspitze und Wochenende Mittagsspitze, Stromverbrauch 3.500 kWh, Standardprodukt ist das meistgenutzte Produkt eines Lieferanten.

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Foto 2: „Der neue Tarifkalkulator ist natürlich auch für die Nutzung auf allen mobilen Geräten geeignet.“, sagte E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch.
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Foto 1: Der neue Tarifkalkulator bietet erstmals auch Angebotsvergleiche für PV Überschusseinspeiser und Haushalte mit Smart Meter
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Pressekontakt

E-Control
Mag. Bettina Ometzberger
Tel.: +43-1-24 7 24-202
Mobil: +43 664 131 08 29
Mail: bettina.ometzberger@e-control.at

Foto 3: „Mit dem neuen Tarifkalkulator wird die praktische Anwendung der Smart Meter erstmals sehr einfach erfahrbar gemacht.“, erläuterte E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer. (. jpg )

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Relaunch: E-Control Tarifkalkulator für Strom und Gas – mobil und mit zukunftsweisenden Funktionen

Vollständige Neuentwicklung der wichtigsten Endkundenapplikation der E-Control – Voller Funktionsumfang auch auf allen mobilen Geräten – Angebotsvergleiche jetzt auch für (PV) Überschusseinspeiser und Haushalte mit Smart Meter

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